Freitags-Perspektive
- Rolf Schwab
- vor 11 Minuten
- 1 Min. Lesezeit
Wie viel eine positive Haltung verändern kann, habe ich letzte Woche sehr deutlich erlebt.
Eine komplexe und aufwändige Aufgabe hat mich praktisch die ganze Woche begleitet. Viel Arbeit, einige offene Fragen und ein klarer Termin, der eingehalten werden musste.
Natürlich gab es Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob wir das alles rechtzeitig schaffen.
Trotzdem hatte ich während der ganzen Woche das Gefühl: Das bekommen wir hin.
Nicht, weil die Aufgabe plötzlich einfacher wurde. Und auch nicht, weil sich alle Schwierigkeiten einfach aufgelöst hätten. Sondern weil wir der Aufgabe mit der Überzeugung begegnet sind, dass es einen Weg gibt. Diese Haltung hat etwas verändert.
Auch die Teammitglieder, die sich intensiv mit der Aufgabe beschäftigt haben, liessen sich mehrheitlich von dieser Zuversicht anstecken. Der Blick richtete sich weniger darauf, wie gross der Berg noch war, sondern stärker darauf, was wir als Nächstes tun konnten.
Am Ende war die Aufgabe rechtzeitig und vollständig abgeschlossen.
Was mir davon geblieben ist: Unsere Haltung verändert nicht die Aufgabe, die vor uns liegt. Aber sie verändert, wie wir mit ihr umgehen.
Eine schwierige Aufgabe kann uns lähmen. Oder sie kann etwas in Bewegung setzen.
Manchmal beginnt der Unterschied mit einem einfachen Gedanken:
Wir finden einen Weg.
Wie stark beeinflusst Ihre eigene Haltung, wie Sie einer anspruchsvollen Aufgabe begegnen?




Kommentare